Weiterfrührende Geschichte

Historischer Hintergrund

Die Oper 170 Tage in Nanking – Die Tagebücher von John Rabe wurde vom Jiangsu Centre for the Performing Arts in Auftrag gegeben. Am 13. Dezember 2017, genau 80 Jahre nach dem Beginn des „Massakers von Nanking“, wurde die Weltpremiere dieser Oper im Opernhaus vom Jiangsu Centre for the Performing Arts aufgeführt.

Mit dieser Produktion wird durch künstlerische Innovation in den Bereichen Komposition, Dramaturgie, Regie, Bühnen- und Kostümbild ein Stück chinesischer Geschichte internationalem Publikum nähergebracht. Komponist Tang Jianping sagt: „Es ist mein Wunsch, dass das Publikum in diesem Drama die Brilcanz der Menschheit erfährt, nicht den Terror des Mordens.“ Seine Oper ist eine historische Erzählung mit internationaler Perspektive, verfasst in der Weltsprache schlechthin. 170 Tage in Nanking ist einerseits ein erschütterndes Kriegsrequiem, andererseits ein Hoffnung gebendes Loblied auf die Sehnsucht nach Frieden. Die Oper ist ein Aufschrei der Empörung über die Gräuel, gleichzeitig eine Lobeshymne auf das Leben und die Liebe, als ewige Chansons des Friedens.

Die Kriegsereignisse liegen heute mehr als 80 Jahre zurück. Geschichte darf nicht in Vergessenheit geraten und der Frieden soll wertgeschätzt werden. Die Menschen in China sind dankbar für die selbstlose Hilfe von Seiten ihrer internationalen Freunde. Die Gesellschaft für Kulturaustausch der Provinz Jiangsu, das Jiangsu Centre for the Performing Arts und die Jiangsu Performing Arts Group präsentieren die von der Jiangsu Cultural Investment Group und der Jiangsu Performing Arts Group gemeinsam produzierte Opernproduktion „170 Tage in Nanking – Die Tagebücher von John Rabe“.